Streik bei Coca-Cola Köln

Brauseproduktion weitgehend gestoppt:

Ein 8-stündiger Warnstreik am Standort Köln hat die Produktion von Coca-Cola weitgehend lahmgelegt. Die komplette Frühschicht und Teile der Spätschicht des Erfrischungsgetränkeherstellers waren am Donnerstag, 6. April 2017 in den Ausstand gegangen. Die Streiks zeigen erste Wirkung. Zu dem Arbeitskampf hatte die Gewerkschaft NGG die Coca-Cola-Beschäftigten am Standort Köln aufgerufen. Im Januar hat die NGG die Tarifverhandlung bereits in der ersten Runde abgebrochen, da die Arbeitgeberseite nur ein „Magerangebot“ von 1,3 Prozent vorgelegt hatte.

 

Die Streikenden legten mit Beginn der Frühschicht ab 5.30 Uhr die Arbeit nieder. Die Produktion im Coke-Werk im Kölner Stadtteil Ossendorf kam fast vollständig zum Erliegen. Zum Streik waren auch die Fahrer der hauseigenen Logistik und die Vertriebsmitarbeiter aufgerufen. Die LKWs blieben auf dem Firmengelände stehen. Kommissionierte Ware konnte nicht zu den Kunden gefahren werden. Die rund 200 Streikenden kamen auf dem Hans-Böckler-Platz zu einer Kundgebung zusammen. Anschließend zogen sie durch die Kölner Innenstadt und machten lautstark auf ihre Forderung aufmerksam.

Nichts geht mehr bei Coca-Cola: Alle LKW stehen.

Die Gewerkschaft NGG fordert in der laufenden Tarifrunde eine Erhöhung aller Entgelte um 160 Euro sowie eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Standort Köln haben mit dem Warnstreik deutlich ihre Verärgerung über die geringe Wertschätzung ihrer Arbeit zum Ausdruck gebracht. Durch die europaweite Umstrukturierung bei Coca-Cola und dem damit verbundenen Arbeitsplatzabbau in Deutschland ist die Arbeitsbelastung für die verbleibenden Beschäftigten stark angestiegen, da der Volumenausstoß weiterhin stetig steigt. Vor diesem Hintergrund ist das Angebot der Arbeitgeberseite ein Schlag ins Gesicht der Kolleginnen und Kollegen. Es kann nicht sein, dass die Beschäftigten für die Fehler des Managements doppelt bezahlen sollen“, so Boudih. Die NGG hat Seit Ende März in 23 Coca-Cola-Betrieben zum Arbeitskampf aufgerufen. An den Ausständen beteiligten sich mehrere Tausend Beschäftigte. Die Aktionen zeigen erste Wirkung: Der Getränkekonzern hat die Gewerkschaft um einen Verhandlungstermin gebeten. Man hat sich auf den 24. April als zweiten Verhandlungstermin verständigt. Die NGG legt Wert darauf, dass alle Streiks wie geplant durchgeführt werden.

Die Gewerkschaft NGG fordert in der laufenden Tarifrunde eine Erhöhung aller Entgelte um 160 Euro sowie eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Standort Köln haben mit dem Warnstreik deutlich ihre Verärgerung über die geringe Wertschätzung ihrer Arbeit zum Ausdruck gebracht. Durch die europaweite Umstrukturierung bei Coca-Cola und dem damit verbundenen Arbeitsplatzabbau in Deutschland ist die Arbeitsbelastung für die verbleibenden Beschäftigten stark angestiegen, da der Volumenausstoß weiterhin stetig steigt. Vor diesem Hintergrund ist das Angebot der Arbeitgeberseite ein Schlag ins Gesicht der Kolleginnen und Kollegen. Es kann nicht sein, dass die Beschäftigten für die Fehler des Managements doppelt bezahlen sollen“, so Boudih. Die NGG hat Seit Ende März in 23 Coca-Cola-Betrieben zum Arbeitskampf aufgerufen. An den Ausständen beteiligten sich mehrere Tausend Beschäftigte. Die Aktionen zeigen erste Wirkung: Der Getränkekonzern hat die Gewerkschaft um einen Verhandlungstermin gebeten. Man hat sich auf den 24. April als zweiten Verhandlungstermin verständigt. Die NGG legt Wert darauf, dass alle Streiks wie geplant durchgeführt werden.

 

Hintergrund:

Verhandlungspartner der Gewerkschaft NGG ist die Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH (CCEP DE). Sie ist für Abfüllung, Verkauf und Vertrieb von Coca-Cola-Produkten verantwortlich und das größte Getränkeunternehmen in Deutschland. In den letzten Jahren wurde die Zahl der Beschäftigten von Coca-Cola in Europa drastisch reduziert. In Deutschland sank die Zahl von rund 12.000 Beschäftigten in 2007 auf etwa 8.000 Ende 2016. Im März 2015 konnte die Gewerkschaft NGG ein Tarifvertragspaket durchsetzen, das den Arbeitsplatzabbau für die Dauer von fünf Jahren sozial verträglich regelt.

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