Aktion der Kölner Gewerkschaften zur Parität

Arbeitgeber müssen an Finanzierung der Krankenkassen wieder zur Hälfte beteiligt werden!

Foto: © Thorben Wengert/pixelio.de

Die Krankenkassenbeiträge steigen und die Mehrbelastung geht allein auf das Konto der Arbeitnehmer. Das ist ungerecht, sagen die Kölner Gewerkschaften und haben eine Unterschriftenkampagne gestartet. Sie fordern die Bundesregierung auf, die Arbeitgeber wieder zur Hälfte an der Finanzierung der Krankenversicherung zu beteiligen.

 

Die paritätische, also hälftige Finanzierung durch Versicherte und ihre Arbeitgeber ist traditionelles Merkmal der deutschen Sozialversicherungen. Für die gesetzliche Krankenversicherung gilt das schon lange nicht mehr. Seit mehr als 10 Jahren zahlen Beschäftigte und Rentnerinnen und Rentner einen höheren Beitragsanteil als die Arbeitgeber. Zunächst wurde ein Sonderbeitrag der Versicherten von 0,9 Prozent eingeführt, später pauschale Zusatzbeiträge. Angeblich, um die Arbeitgeber zu entlasten und Beschäftigung zu sichern. Nachgewiesen wurde das nie, wird aber bis heute immer wieder behauptet. 

 

Die Arbeitgeberbeiträge bleiben konstant bei 7,3 Prozent des beitragspflichtigen Einkommens, während Beschäftigte und Rentnerinnen und Rentner die Mehrkosten des Gesundheitssystems allein zu finanzieren haben. Inzwischen haben wir Zusatzbeiträge von durchschnittlich 1,1 Prozent, Tendenz steigend. (Bei einem mittleren Brutto-Einkommen von 3.600 € sind das rund 40 € Mehrbelastung monatlich.)

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Bitte unterstütze die Aktion. Du kannst die Unterschriftenliste hier als PDF herunterladen und unterschreiben bzw. an Deine Bekannten, Freunde und Kollegen weiterleiten! Oder unterschreibe direkt online auf den Seiten des DGB Köln-Bonn.

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